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Die aktuellen Themen-Module der Jugendbegegnungsstätte Golm (Stand: 1.1.2010)
Sie stellen sich Ihr Wochenprogramm individuell zusammen! Rufen sie uns an oder schicken Sie uns eine Mail mit Ihren Fragen - wir beraten Sie gerne! Die zentralen Angebote finden sie auf dieser Seite.
Beispiel für eine Schulprojektwoche in der JBS Golm (Details und weitere Optionen siehe unten)
Montag: Anreise. Orientierungsphase mit Kennenlernen der JBS und thematische Einführung. Strandbesuch/Freizeit vor Ort in Kamminke. Dienstag: Modul Kriegsgräberstätte, Auseinandersetzung mit Einzelschicksalen. Nachmittags: Kreativmodul oder geführte Entdeckungstour durch den Naturpark Insel Usedom (Zernienmoor) oder Bus- oder Fahrradtour zum Ostseestrand in Ahlbeck Mittwoch: Maritimer Erlebnistag (Schiffsreise/Kanu usw.) auf der Uecker und dem Stettiner Haff oder vormittags Mut-tut-gut-Modul und nachmittags Peenesafari (Kanu) oder Kletterwald. Donnerstag: Exkursion nach Swinemünde per Fahrrad. Auf den Spuren der preußischen Hafenstadt und Erleben der polnischen Stadt Swinoujscie. Maritimer Räucher- und Grillabend. Freitag: Exkursion nach Peenemünde: Besuch des Historisch-Technischen Informationszentrums. Nachmittags: Freizeit in den Kaiserbädern Ahlbeck-Heringsdorf-Bansin. Samstag: Auswertung des gemeinsamen Projektes, Heimreise.
Hinweise: Die von der Jugendbegegnungsstätte Golm angebotenen Themen-Module sind für unsere Gäste kostenfrei. Unsere Kernmodule Kriegsgräberstätte Golm und Swinemünde empfehlen wir jeder Gruppe. Das "Golmmodul" ist Basis für alle weiterführenden Angebote. Für das Kreativmodul erheben wie eine Materialkostenpauschale. Die Zahl der vom Team der JBS Golm darüber hinaus durchführbaren Module ist von der Belegung des Hauses abhängig.
50 Fahrräder stehen unseren Gästen zur Verfügung (geringe Mietgebühr), hinsichtlich des Transports auf der Insel Usedom beraten wir Sie gerne.
Im Rahmen der angebotenen Exkursionen entstehen Kosten für Fahrten mit Mietbussen und öffentlichen Verkehrsmitteln auf der Insel, Eintritte und Führungen. Das Leistungsteam der JBS Golm unterstützt Sie gerne bei der Vorbereitung und Buchung der Exkursionsziele und berät Sie bei der Auswahl des geeigneten Verkehrsmittels. Wir empfehlen die Absprachen bis spätestens vier Wochen vor Anreise mit uns durchzuführen.
Übrigens: Bei uns richtet sich das Programm nicht nach starren Essenzeiten, sondern die Küche serviert dann, wenn Sie es wünschen und es in Ihr Programm passt. Dies ist aber nur möglich, wenn Sie frühzeitig das Programm mit uns absprechen und bis spätestens 10 Tage vor Anreise die Mahlzeiten verbindlich bestellen.
Für Ausflüge nach Polen benötigen die Teilnehmer einen gültigen Personalausweis. Die Grenzkontrollen sind weggefallen, es besteht aber die Pflicht, Ausweispapiere mitzuführen. Die Einreise von Schülern mit Nicht-EU-Staatsbürgerschaft ist nach dem Schengen-Beitritt Polens ohne Formalitäten möglich. Die Tagesexkursionen nach Polen werden von einer ortskundigen Mitarbeiterin der JBS Golm organisiert und begleitet. Der Grenzübertritt ist auf der Insel Usedom über die Straßenübergänge Ahlbeck (B111) und Garz (B 110) mit PKW, Reisebus und Fahrrad möglich.
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• Kriegsgräberstätte Golm:
Auf der Kriegsgräberstätte Golm beschäftigen sich die Schüler nach einer Einführung in das Thema in kleinen Arbeitsgruppen mit ausgewählten Einzelbiografien und überwinden so die Distanz und Abstraktion der Themen Bombenkrieg, Flucht und Vertreibung. Organisation und Durchführung: JBS Golm. Dauer: insgesamt ca. 3 Stunden.
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• Kreativmodul: Ideen für den Frieden
Im Anschluss an das Modul Kriegsgräberstätte Golm kann z.B. der Nachmittag im Zeichen der kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg und Frieden stehen. Dabei kann die Gruppe oder nach Absprache auch der einzelne Teilnehmer den bevorzugten Weg wählen.
Farben, Kugelschreiber, Stoffbeutel, ein Stapel Papier und eine alte Gitarre: Diese Dinge und die Kreativität der Schüler sind es, die den Kreativworkshop zu einem Kreativworkshop machen. Kugelschreiber und Papier gehören zur Schreibwerkstatt, in der die Schüler die Möglichkeit haben, zwischen drei verschiedenen Aufgaben zu wählen. Es entstehen Gedichte, Briefe, Tagebucheinträge und persönliche Friedenserklärungen.Farben und Stoffbeutel sind die Utensilien der Künstler. In dieser Werkstatt verleihen die Jugendlichen ihren Ideen mit viel Farbe Ausdruck, oder aber sie „bauen“ auf dem Papier ihr eigenes Friedensdenkmal.Die Gitarre vertont bekannte Friedenslieder in der Musikwerkstatt. Entweder im kleinen Kreis, oder mit der gesamten Gruppe, als Abschluss des Workshops.Ziel hierbei ist es, die Schüler aus ihrem eigenen Fundus an Kreativität und Ideenreichtum schöpfen zu lassen, um sich ganz individuell mit dem hier Gehörten, Gesehenen und Gefühlten auseinanderzusetzen.
Dauer: 2-3 Stunden. Materialkostenpauschale pro Teilnehmer/-in: 5 €.
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• Zeitzeugengespräch: Voraussetzung für eine erfolgreiche Begegnung mit einem Angehörigen der Erlebnisgeneration ist eine adäquate Vorbereitung bereits im Unterricht vor der Anreise. Interessenschwerpunkte der Gruppe und Fragen sollten erarbeitet werden. Zeitzeugen erhalten von der Gruppe die Reisekosten und eine kleine Aufmerksamkeit. Dauer: ca. 1,5-2 Stunden.
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Die Beschäftigung mit der Kriegsgräberstätte Golm wird in idealer Weise ergänzt, wenn eine Exkursion nach Peenemünde mit eingeplant wird. In Peenemünde entstand die berüchtigte V2-Rakete, die „Wunderwaffe“ der NS-Propaganda. Auf dem Golm und in Karlshagen nahe Peenemünde liegen Tausende Opfer des „totalen Krieges“ begraben. An diesen historischen Orten beschäftigen sich die Jugendlichen auf vielfältige Weise mit der Frage nach den Ursachen und den Auswirkungen von Krieg und Gewalt.
• Im Historisch-Technischen Informationszentrum Peenemünde steht die von der Insel Usedom ausgehende Gewalt in Form der V2-Rakete im Mittelpunkt. Neben einer inhaltlich spezifisch zu vereinbarenden Führung können im HTI unterschiedliche thematische Aspekte in Arbeitsgruppen vertieft werden. Unterwegs kann die im direkten Kontext stehende Gedenkstätte Karlshagen angefahren werden. Organisation: JBS Golm. Durchführung: päd. Abteilung des HTI Peenemünde. Dauer: 1,5 bis 4 Stunden vor Ort. Kosten: Führung 30 €. Eintritt pro Schüler: 2 €. Optionen: Führung oder Halbtagesveranstaltung. Letztere dauert 4 Stunden und enthält eine Arbeitsgruppenphase. Für diese Variante stehen nur begrenzte Kontingente zur Verfügung, wir beraten Sie gern.
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• Exkursion nach Świnoujście (Swinemünde): Die Jugendlichen entdecken eine polnische Stadt mit deutschen Wurzeln und werden für das spannende Nebeneinander beider Kulturen sensibilisiert. Es ist eine Reise zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ideales Verkehrsmittel ist das Fahrrad, alternativ kann im Sommerhalbjahr Swinoujscie mit dem Schiff angesteuert werden und die Stadt zu Fuß entdeckt werden. Raum für Freizeit und einen Minisprachkurs Polnisch bleibt selbstverständlich auch.
Organisation, Durchführung und Begleitung vor Ort in Polen: JBS Golm. Empfohlene Dauer incl. Freizeit in der Stadt und am Strand: ein Exkursionstag.
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Der Tag in Polen kann folgende Schwerpunkte haben:
• Spurensuche in Swinemünde: Nach einem „Minisprachkurs Polnisch“ werden die Schüler in Kleingruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekommt ein Aufgabenblatt, in dem historisch interessante Orte vermerkt sind, die sie anhand eines Stadtplans aufsuchen und vor Ort bestimmte Fragen beantworten. Darin enthalten sind auch Aufgaben, durch die sie in Kontakt mit Einwohnern Swinemündes erhalten. Zum Abschluss werden die jeweiligen Erfahrungen ausgetauscht und die Aufgaben ausgewertet. Eine thematische Erweiterung mit den Inhalten "Swinemünde heute-Leben in einer polnischen Kleinstadt im grenznahen Raum" ist dabei möglich.
Dauer: 1,5- 3 Stunden (je nach Fortbewegungsart und „Aktionsradius“), mit Radtour von und nach Kamminke – je 5km - ein halber Tag.
• Swinemünde gestern, heute, morgen: Besonders geeignet ist diese Stadtrallye für internationale Projekte. In kleinen binationalen Gruppen erleben die Teilnehmer Swinoujscie als deutsche, polnische und europäische Stadt. Dabei geht es um unterschiedliche Themen, die im Anschluss zu einem Gesamtbild der Stadt zusammengetragen werden.
Dauer: 1,5- 3 Stunden (je nach Fortbewegungsart und „Aktionsradius“), mit Radtour von und nach Kamminke – je 5km - ein halber Tag.
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• Spurensuche mit „Dschungelsafari“ auf der Swinemünder Insel Karsibór (Kaseburg) - das Sommerabenteuer 2010 ! Die Swinemünder Insel Karsibór (Kaseburg) war bis vor rund 150 Jahren ein Teil der Insel Usedom. Sie entstand durch den Bau der Kaiserfahrt (Kanal). Die heute polnische Insel ist heute weitgehend ein Stück unberührte Natur, auf der sich spannende historische Spuren abseits der Straßen befinden: z.B. ein ehemaliger U-Boot-Hafen, die Absturzstelle eines britischen Fliegers oder ein alter deutscher Dorffriedhof. In Kleingruppen begeben sich die Spurensucher per Fahrrad ins Abenteuer! Natürlich mit „rettenden“ Händen in erreichbarer Nähe. Dauer, incl. Radtour von und nach Kamminke (je ca. 10 km) und kostenloser Fährüberfahrt: ca. 5 Stunden.
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• Fotosafari: Swinemünde damals und heute Die Schüler werden nach einem „Minisprachkurs Polnisch“ in Kleingruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekommt eine bestimmte Anzahl historischer Fotos aus Swinemünde, einen Stadtplan aus deutscher Zeit und eine aktuelle Straßenkarte. Aufgabe der jeweiligen Gruppe ist es, die auf den Fotos abgebildeten Gebäude, Orte etc. ausfindig zu machen – dabei ist viel Kreativität gefragt, denn mitunter muss eine Person gefunden werden, die das jeweilige Foto einem heutigen Ort zuordnen kann. Anschließend soll möglichst viel über die Geschichte des jeweiligen Ortes herausgefunden werden und außerdem ein Vergleich zu heute hergestellt werden.
Dauer: 1,5- 3 Stunden (je nach Fortbewegungsart und „Aktionsradius“), mit Radtour von und nach Kamminke – je 5km - ein halber Tag.
Option bei allen Touren: Eine anschließende Fahrradtour mit Fährüberfahrt auf die Insel Wollin ermöglicht einen Perspektivwechsel der besonderen Art. Vom alten Leuchtturm aus blicken wir aus einem ganz anderen Blickwinkel auf die Stadt, Festungsanlagen, die Inseln und den Golm.
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Mut tut gut! – beherztes Handeln und Zivilcourage
Mehrere tausend Menschen haben im zweiten Weltkrieg das Leben von Juden gerettet- viele von ihnen sind bereits in Vergessenheit geraten. In diesem Modul wollen wir diesen Menschen ein Gesicht geben und sie als Vorbilder für uns und unser heutiges Handeln entdecken. Dabei werden besonders so genannte „Gerechte unter den Völkern“ deutscher und polnischer Nationalität eine Rolle spielen. Anhand ihrer Beispiele soll den Schülern verdeutlicht werden, dass jeder Mensch für sein Tun letzten Endes selbst verantwortlich ist, und dass es auch unter einer Diktatur Möglichkeiten gab und gibt, christlicher Werte bzw. der heutigen Menschenrechte entsprechend zu handeln. In einem 2. Teil wird mit den Schülern erarbeitet, welche Möglichkeiten für couragiertes Handeln sie heute selbst haben, und welche „kleinen Schritte“ auf dem Weg zum Frieden sie selbst gehen können. Dabei geht es nicht darum, lauter kleine Helden hervorzubringen, sondern vielmehr um den „kleinen Mut“ im ganz normalen Alltag, denn: Jeder Mensch kann die Welt verändern, auch du! Eine vorherige inhaltliche Absprache wird dringend empfohlen, um gemeinsam die individuelle Zielsetzung des Moduls festzulegen.
Dauer: 2-3 Stunden, geeignet: ab Klasse 7.
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• Begegnung mit dem Kriegsgrab: Arbeit für den Frieden
• Arbeit für den Frieden: Die aktive Grabpflege im Angesicht der Namen der Kriegstoten ist ein wichtiger Ansatz, etwas unmittelbar Sichtbares für den Frieden zu leisten.
Organisation und Durchführung: JBS Golm. Dauer: 2-3 Stunden.
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Vielfalt statt Einfalt - Toleranz üben - respektvolles Miteinander lernen
Im Mittelpunkt dieses Moduls steht der gegenwärtige (Schul-)Alltag und der Umgang miteinander. Zunächst wird mit den Schülern erarbeitet, wie und wodurch Vorurteile entstehen. Wichtig dabei wird auch sein, die Schüler dazu zu ermutigen zu benennen, welche eigenen Vorurteile sie Fremden gegenüber, aber auch untereinander haben. Ziel ist es, dabei auch Ängste, Unsicherheiten oder auch Missverständnisse z.B. aufgrund kultureller Unterschiede aufzudecken. Anschließend werden Regeln für „Toleranz und Achtsamkeit“ erarbeitet. In einem praktischen Teil werden die aufgestellten Regeln anhand abwechslungsreicher Übungen mit Spaß, Kreativität und Bewegung direkt auf Machbarkeit erprobt und im Auswertungsgespräch diskutiert, erweitert oder verändert. Am Ende des Moduls steht das Festlegen und Ausprobieren von Umgangsregeln, die die Schüler für den Aufenthalt in der Jugendbegegnungsstätte oder gar generell für das Schuljahr einvernehmlich beschließen. Für Schulklassen, die bereits zu Hause „Verhaltensregeln“ erarbeitet haben, bietet sich durch dieses Modul die Möglichkeit, diese zu überprüfen. Eine vorherige inhaltliche Absprache wird dringend empfohlen, um gemeinsam die individuelle Zielsetzung des Moduls festzulegen.
Dauer: ca. 2 Stunden, geeignet: Klasse 6-10.
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• Deutsch-Polnische Tagesbegegnung
Ziel dieses Moduls ist die persönliche Begegnung mit gleichaltrigen polnischen Jugendlichen für deutsche Gruppen, die keine Partnergruppe mitbringen. Wir laden eine Klasse aus dem polnischen Teil der Insel Usedom ein. Bei einem vielseitigen Sport- und Spielprogramm in und um Kamminke wird ein erstes gegenseitiges Kennenlernen ermöglicht. Der Tag wird mit einem deutsch-polnischen Grillabend abgeschlossen. Ein Gegenbesuch der deutschen Gruppe in der polnischen Schule im weiteren Verlauf des Aufenthaltes in der JBS Golm ist möglich. Die Durchführung dieses Moduls ist immer abhängig von einer sehr frühzeitigen Terminplanung.
Organisation und Durchführung: JBS Golm. Dauer: ein Projekttag.
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• Peenesafari: Speziell für Jugendgruppen (ca. 20-80 Personen) bietet die Kanustation Anklam erlebnisreiche Stunden in der einzigartigen Flusslandschaft der Peene. Nach kurzer Einweisung, einer Sicherheitsbelehrung und dem Empfang der Ausrüstung einschl. Schwimmwesten geht es dann jeweils. Zwei Touren unter Führung eines erfahrenen Naturführers stehen zur Auswahl:
Peenesafari: Dreistündige Tour mit 2-4 Personen in Canadiern auf den Spuren der Biber. Mit etwas Glück beobachten wir Seeadler und Eisvögel und haben jede Menge Paddelspaß. Preis: 8,- € pro Person.
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Die Peenesafari lässt sich vorzüglich mit einem Besuch des Otto-Lilienthal-Museums in Anklam verbinden, das die Erfindungen und Abenteuer des Flugpioniers eindrucksvoll in Szene setzt. Kombipreis buchbar über die Kanustation Anklam 9,50 € p.P. incl. Museumsführung.
Wikingertour: Während einer insgesamt fünfstündigen Tour unternehmen wir eine Zeitreise in das 8.-10. Jahrhundert und besichtigen Ausgrabungen an einem Siedlungs- und Handelsplatz der Wikinger. Dort kann ein Mittagessen eingenommen werden. Wunderschöne Ein- und Ausblicke in die Natur des Peenetals runden das Paddelvergnügen ab. Preis: 14,50 € pro Person
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• Maritimer Erlebnistag auf der Uecker und dem Stettiner Haff Mittwochs um 10:00 beginnt die Fahrt über das Stettiner Haff mit der MS Priwall oder der MS Jan van Kujk im Kamminker Hafen. Um 11:15 erreicht das Schiff den Ueckermünder Zollanleger. Von hier setzen die Teilnehmer mit dem Slupki (Holzmotorboot) über ans andere Ufer der Uecker zum ZERUM (Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung). Dort wird die Gruppe eingewiesen in die Benutzung von Kajaks, Canadiern und Paddel-Katamaranen. Die Gruppe unternimmt anschließend unter qualifizierter pädagogischer Anleitung eine kombinierte Paddel- und Slupki-Flussfahrt auf der Uecker, erreicht je nach technischen Fertigkeiten unterwegs die historische Brücke, Biberplätze oder einen Schiffsfriedhof. Auf Wunsch kann auch der Kletterturm des ZERUM (10 Meter Höhe) unter Einweisung und Sicherung eines Sicherheitstrainers genutzt werden.
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Rückfahrt: 18:30 ab Zollanleger Ückermünde, Ankunft Kamminke 20:00.
Tages-Komplettpreis für Gäste der JBS Golm: ca. 16 Euro pro Teilnehmer. Teilnehmerzahl: mind. 15, max. 32 Personen. Nur mittwochs möglich.
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• Entdeckungstour durch das Zernienmoor im Naturpark Insel Usedom Auf einer zwei- bis dreistündigen Wandertour führt ein Naturparkscout die Gruppe durch das menschenleere Zernienmoor nahe der polnischen Grenze, in dem seltene Tierarten wie Seeadler ihren Lebensraum haben. Tierbeobachtungen und das Erleben eines intakten Moores bieten besondere Einblicke in eine selten gewordene Landschaft. Kosten: 25 Euro pro Gruppe.
• ... und am Abend: Ein Besuch im Theater "Die Blechbüchse" in Zinnowitz (ab 4 € p.P.) und im Sommer (Juni bis August) zu den Vineta-Festspielen in Zinnowitz (ab 7 € p.P.).
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• Exkursion nach Stettin/Szczecin (geeignet für Oberstufen-, Studierenden- und Erwachsenenbildungsgruppen)
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Eine Tages-Entdeckungstour in der alten pommerschen Hauptstadt der besonderen Art. Ausgangspunkt ist der Zentralfriedhof, als Hauptfriedhof 1907 angelegt und heute der drittgrößte Friedhof Europas. Auf der eindrucksvollen parkähnlichen Anlage ist die wechselvolle Geschichte der Stadt im Rahmen eines geführten Rundgangs mit einem Experten des Volksbundes nachzuvollziehen. Etliche Gedenksteine, Denkmäler und Kriegsgräber bieten zudem einen vertiefenden Einblick in die deutsche, vor allem aber die polnische Erinnerungs- und Gedenkkultur. Im Anschluss geht es weiter in die Innenstadt zu den Hakenterassen und dem Schloss der pommerschen Herzöge im Herzen der modernen Großstadt. Detailfestlegung der Tagesexkursion nach vorheriger Absprache. Kosten: Führung/Begleitung 50 Euro plus ggf. Kosten für den Transfer Kamminke-Stettin-Kamminke.
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• Exkursionsziele
• Historisch-Technisches Informationszentrum Peenemünde • Gedenk- und Kriegsgräberstätte Karlshagen • Im Sommer: Vineta-Festspiele in Zinnowitz • Kirche Garz mit Golm-Ausstellung • Naturpark Insel Usedom (geführte Wanderung) • Per Fahrrad oder Schiff nach Świnoujście (Swinemünde) • Kanusafari auf der Peene (Anklam) • Besuch der Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin • Kletterwald Usedom • Wehrmachtsgefängnis Anklam • BStU "Stasibehörde" Neubrandenburg • Lilienthalmuseum Anklam • Pommersches Landesmuseum Greifswald • Deutsches Meeresmuseum Stralsund • Im Sommer: Störtebeker-Festspiele in Ralswiek/Insel Rügen • Dokumentationszentrum KdF-Bad Prora (Insel Rügen) • Per Schiff und Bus nach Szczecin (Stettin) • ...
Für welche Altersgruppen sind die Angebote geeignet?
Schulklassen ab 5. Jahrgangsstufe, Jugendliche ab 12 Jahren, Jugendbildungs- und Erwachsenenbildungsangebote
Freizeitmöglichkeiten: - Tischtennis - Streetball - Beachvolleyball - Fußballplatz - Außen-Schachbrett - Kicker-Tisch - Grill- und Lagerfeuerplatz - Sandstrand mit Bademöglichkeit (10 min Fußweg) - Fahrräder
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